Biografie

Mitsuyoshi Haruguchi

1933

昭和 8

Am 30. September geboren als zweiter Sohn von Haruguchi Tōzaburō und Sayo, wohnhaft in Higashitsuboicho 32, Kumamoto. Die Familie umfasste zwei Söhne und vier Töchter; der ältere Bruder starb kurz nach der Geburt. Der Vater war 44 Jahre alt, die Mutter 34 Jahre alt. Der Vater Tōzaburō war in seiner Jugend literarisch begeistert und hegte den Wunsch, Schriftsteller zu werden; da sein eigener Vater dagegen war, erlernte er in Shimonoseki das Kochhandwerk und schlug diese Laufbahn ein. Er verstand Mitsuyoshis Wunsch, Maler zu werden, und war ihm zu Lebzeiten ein wohlwollender Förderer.

1940

昭和15

April: Eintritt in die städtische Kurokami-Grundschule Kumamoto.

1946

昭和21

März: Abschluss der städtischen Kurokami-Grundschule Kumamoto.

April: Eintritt in die Präfekturale Mittelschule Saiseikō, Kumamoto. Im Zuge einer Schulreform wird die Einrichtung in Saiseikō Oberschule umbenannt.

1949

昭和24

April: Auszeichnungspreis beim Oberschüler-Kunstwettbewerb des Hi-no-Kuni-Festivals, Kumamoto.

November: Ein in der dritten Mittelschulklasse entstandenes Werk wird im darauffolgenden Jahr in die von der Kumamoto Nichinichi Shimbun veranstaltete Gesamtkunstausstellung eingereicht – «Verlassener Bahnhof» (6F: 31,8 × 41 cm) – erste Annahme.

1950

昭和25

April: Auszeichnungspreis beim Oberschüler-Kunstwettbewerb des Hi-no-Kuni-Festivals, Kumamoto.

1951

昭和26

April: Im dritten Oberschuljahr wird das Ebihara-Kunstinstitut (Rokkencho) eröffnet; Haruguchi erhält dort Unterricht bei Ebihara Kinosuke. Teilnahme an der Ausstellung des Verbands der Kumamoto-Kunstschaffenden, «Schafstall» (10F, 45,5 × 53 cm) – Preis des Bürgermeisters von Kumamoto.

März: Abschluss der Saiseikō Oberschule Kumamoto.

1952

昭和27

April: Immatrikulation an der Abteilung für Westliche Malerei der Städtischen Kunsthochschule Kyoto (heute: Städtische Universität der Künste Kyoto). Während des Studiums verkehrt er hauptsächlich im kunstwissenschaftlichen Forschungsinstitut und hört Vorlesungen von Sawa Ryuken, Tatsumura Heizo und Kimura Shigenobu.

1953

昭和28

26. Juni: Verheerende Überschwemmungskatastrophe in Kumamoto. Da die Staatsbahn unterbrochen ist, reist er auf dem Seeweg und über die gerade wiederhergestellte Hōhi-Linie in die Heimat zurück. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Ushiroda Takeshi wird er Mitglied der Démocrate-Kunstvereinigung (Osaka-Sektion) und nimmt regelmäßig an den Treffen im Hause von Izumi Shigeru in Osaka teil. In der Präfekturalen Kunsthalle Okazaki, Kyoto, sieht er bei der Ausstellung der Jiyu-Bijutsu-Vereinigung die Kupferstiche «Elegie eines Rekruten» von Hamada Chiaki und ist davon tief erschüttert. Später erfährt er überrascht, dass Hamada aus Kumamoto stammt.

1955

昭和30

Während der Sommerferien besucht er Hamada Chiaki, der sich zufällig in der Heimat aufhält, in Konyamachi.

1956

昭和31

März: Abschluss an der Abteilung für Westliche Malerei der Städtischen Kunsthochschule Kyoto. Für die Abschlussarbeit werden drei Werke eingereicht, darunter «Iroke no mushi». Auszeichnungspreis.

April: Nach dem Studienabschluss kehrt er wegen des fortgeschrittenen Alters seiner Eltern nach Kumamoto zurück und wird Kunstlehrer an der Präfekturalen Amakusa-Oberschule Kumamoto. Einzelausstellung im Restaurant Hirano in Hondo, Amakusa; anschließend Schaffung eines dreiteiligen Wandgemäldes auf Leinwand im Auftrag. Teilnahme an der Shinseisaku-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

1959

昭和34

November: 1. Förderpreis der von der Kumamoto Nichinichi Shimbun veranstalteten Gesamtkunstausstellung (Tsuruya-Kaufhaus). Teilnahme an der Shinseisaku-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

1960

昭和35

Juni: Ernennung zum Lehrer an der städtischen Oberschule Kumamoto. Mitgliedschaft in der Künstlergruppe Sedai-kai. Teilnahme an der Shinseisaku-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

1961

昭和36

Juni: Heirat mit Nishizaki Emiko. Einreichung von «Opfergabe» in die Internationale Jugendkunstausstellung. Fortsetzung der Maskenserie in Monochrom mit dem Motiv «psychische Phänomene».

November: Preis des Bürgermeisters von Kumamoto bei der von der Kumamoto Nichinichi Shimbun veranstalteten Gesamtkunstausstellung (Tsuruya-Kaufhaus). Teilnahme an der Shinseisaku-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

1962

昭和37

Januar: Geburt der ersten Tochter. 3. Preis beim 5. Ciel-Kunstpreis für «Rahmen» und «Meeting». Mit dem Entschluss zur Europareise wird ein Förderkreis für Haruguchi Mitsuyoshi gegründet, mit der Galerie-Kaffeestube Serpent als Verbindungsbüro. Es entstehen der Kumamoto-Förderkreis (Vorsitzender: Izu Tomito), der Amakusa-Förderkreis (Vorsitzender: Yoshimi Norihide) und der Förderkreis der Städtischen Oberschule Kumamoto (Vorsitzender: Shimojo Yasushi); die Vorbereitungen für die Europareise werden aufgenommen.

Mehrere Einzelausstellungen in der Kumainichi-Galerie (erste im Oktober) sowie Einzelausstellung in Hondo, Amakusa. Teilnahme an der Shinseisaku-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

1963

昭和38

Teilnahme an der Yasui-Preis-Ausstellung.

August: Anlässlich der Teilnahme an der 4. INSEA-Weltkonferenz für Kunstpädagogik in Montreal, Kanada, bricht er zu einer Weltreise auf, um die vergangene und zeitgenössische Kunst christlicher, islamischer und buddhistischer Länder kennenzulernen. Über vier Monate bereist er via Hawaii Amerika, Kanada, England, Norwegen, Schweden, Dänemark, Westdeutschland, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, die Schweiz, Österreich, Italien, Griechenland, Ägypten und Thailand – 17 Länder, 31 Metropolen – und studiert klassische sowie zeitgenössische Kunst in Museen, Sammlungen und Galerien. Er gelangt zur Überzeugung, dass die Schwäche der japanischen Gegenwartskunst in ihrer internationalen Außenwirkung auf das System der jurierten Gruppenausstellungen zurückzuführen ist; fortan verzichtet er auf die Teilnahme an solchen Verbandschauen.

1964

昭和39

Februar: Empfangsfeier zur Rückkehr, veranstaltet vom Förderkreis (Taiyo-Kaufhaus).

März: Tod des Vaters Tōzaburō.

Oktober: Einzelausstellung in der Galerie Ano, Osaka.

1965

昭和40

Juni: Einzelausstellung (Galerie der Kumamoto Nichinichi Shimbun).

Juli: Geburt der zweiten Tochter.

1966

昭和41

Mai: Tod der Mutter Sayo.

1968

昭和43

Entschluss zum Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien; Aufnahme der Vorbereitungen. (Ein Förderkreis für den Studienaufenthalt wird gegründet – Vorsitzender: Shimojo Yasushi.)

1969

昭和44

Januar: Eröffnung der «Einzelausstellung für den Studienaufenthalt» in der Aula des Bürgerhauses Kumamoto.

März: Ausscheiden aus dem Dienst an der Städtischen Oberschule Kumamoto.

April: Gastaufnahme in der Hausner-Klasse für Mischtechnik an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bei Rudolf Hausner (1914–1995) entsteht das erste Werk «Dialog». Nach über zehn Jahren monochromen Schaffens beginnt er wieder Farbe einzusetzen.

August: Gemeinsam mit dem ebenfalls aus der Heimat stammenden, in Paris weilenden Miyazaki Shizuo besucht er seinen Lehrer Ebihara Kinosuke in dessen Pariser Atelier.

1970

昭和45

April: Nach der Rückkehr nach Japan wird er Lehrender an der Kunstfakultät der Kyushu Sangyo Universität.

September: Sein Lehrer Ebihara Kinosuke stirbt in Paris.

1971

昭和46

Yasui-Preis-Ausstellung.

September: Ausstellung zur Rückkehr aus dem Ausland in der Galerie der Kumamoto Nichinichi Shimbun.

1972

昭和47

Mai: Präsentation von Werken in Mischtechnik in der 3. Les-Neuf-Ausstellung der Galerie Form Osaka (Tokyo, Osaka, Nagoya, Fukuoka).

Juni: Zweiter Preis bei der Nachwuchsausstellung des Verbands der Kunstschaffenden der Präfektur Kumamoto (Auditorium der Kumamoto Nichinichi Shimbun).

1973

昭和48

September: Einzelausstellung in der Tokioter Filiale der Galerie Form Osaka; anschließend Ausstellungen in den Filialen Nagoya, Osaka und Fukuoka.

4. Les-Neuf-Ausstellung (Galerie Form Osaka). Teilnahme an der von der Asahi Shimbun veranstalteten Ausstellung «Zeitgenössische Phantastische Malerei» (Okinawa Times).

März: Ausscheiden aus dem Lehrkörper der Kunstfakultät der Kyushu Sangyo Universität.

1974

昭和49

Teilnahme an der Yasui-Preis-Ausstellung. 5. Les-Neuf-Ausstellung (Galerie Form Osaka).

September: Teilnahme an der Ausstellung «Alptraum und Dekadenz – Visionäre der Apokalypse» (Gallery Ginza 3-Kan).

November: Reise nach Wien, Gent und Brügge zur Betrachtung von Werken Jan van Eycks.

1975

昭和50

Teilnahme an der Yasui-Preis-Ausstellung. 6. Les-Neuf-Ausstellung (Galerie Form Osaka).

1976

昭和51

Dezember: Mit finanzieller Unterstützung hält er sich elf Monate zu Studienzwecken in Hannover, Westdeutschland, auf. In dieser Zeit entstehen Bronzearbeiten in der Badt-Werkstatt in Rinteln sowie druckgraphische Werke in Wien. 7. Les-Neuf-Ausstellung (Galerie Form Osaka).

1977

昭和52

Eingeladene Teilnahme an der 1. Ausstellung Figurative Gegenwart (Matsuzakaya, Tokyo, Osaka, Nagoya). 1980 Vereinspreis, 1983 Ehrenvolle Erwähnung. 8. Les-Neuf-Ausstellung (Galerie Form Osaka).

1978

昭和53

Veröffentlichung der Druckgraphikmappe «GESICHTER» (7 Siebdrucke). Eingeladene Teilnahme an der 1. Ausstellung «Figuration für morgen» (Takashimaya). Eingeladene Teilnahme an der 2. Ausstellung Figurative Gegenwart (Matsuzakaya). Eingeladene Teilnahme an der 1. Ausstellung «Zeitgenössische Akte» (Nichido Salon).

1979

昭和54

Eingeladene Teilnahme an der 2. Ausstellung «Zeitgenössische Akte» (Nichido Salon). Eingeladene Teilnahme an der 2. Ausstellung «Figuration für morgen» (Takashimaya). Eingeladene Teilnahme an der 3. Ausstellung Figurative Gegenwart (Matsuzakaya). Ernennung zum Lehrenden am Kurzstudienkolleg Kumamoto.

1980

昭和55

Ausstellung «Wald der Visionen» gemeinsam mit Oshima Tetsui u. a. Teilnahme an der Ausstellung «Surrealismus heute» (Central Painting Gallery). Eingeladene Teilnahme an der 3. Ausstellung «Figuration für morgen» (Takashimaya). Eingeladene Teilnahme an der 4. Ausstellung Figurative Gegenwart (Matsuzakaya) – Vereinspreis.

1981

昭和56

Teilnahme an der Ausstellung «Wald der Visionen» (Central Painting Gallery). Eingeladene Teilnahme an der 4. Ausstellung «Figuration für morgen» (Takashimaya). Eingeladene Teilnahme an der 5. Ausstellung Figurative Gegenwart (Matsuzakaya).

Dezember: Eröffnung der Ausstellung «Zeichnung und Aquarell – Mann und Frau» in der Kumamoto Nichido-Galerie.

1982

昭和57

Dreimonatiger Auslandsaufenthalt in Rinteln, Westdeutschland. In der Badt-Werkstatt entsteht die Bronzeplastik «Liegende Frau – vorbeizihendes Pferd» in Wachsausschmelztechnik. In Würzburg trifft er auf der westdeutschen Wanderausstellung «Die Visionäre» (u. a. Köln) sein eigenes Werk «Porträt der Renate» wieder. Von Wien aus fliegt er nach neunzehn Jahren erstmals wieder nach New York und verbringt zehn Tage im Haus seines seit der Kyotoer Kunsthochschule befreundeten Bildhauers Kodama Masami. Er nimmt Einblick in die aktuelle Lage der zeitgenössischen Kunst in Amerika.

1988

昭和63

März: Einzelausstellung zur Eröffnung der Galerie-Kaffeestube Santenko, Kumamoto.

26. August: Reise über New York nach Milwaukee; einjähriger Gastaufenthalt als Gastkünstler an der University of Wisconsin-Milwaukee.

Mai: Teilnahme an der Ei-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tagawa) – Auszeichnungspreis; einmonatige Reise nach Wien und Florenz.

Februar: Tod von Professor Rudolf Hausner.

August: Einzelausstellung in Hondo, Amakusa (Veranstaltungshalle Tsuruta Gyokubundo).

November: Einzelausstellung in Ginza, Tokyo (Gallery Salon de Bona).

August: Zweimonatige Kunststudienreise nach Wien, Mailand, Venedig, Florenz, Genf, Basel und Paris.

1998

平成10

Februar: Teilnahme an der Ausstellung «Abenteuer der bildenden Form» im Präfekturalen Kunstmuseum Kumamoto (Haupthaus).

April: Übernahme des Amts des stellvertretenden Vorsitzenden des Verbands der Kunstschaffenden der Präfektur Kumamoto.

1999

平成11

Januar: Teilnahme an der Vorausstellung der Vereinigten Ausstellung Japanischer Künstler (N·A·U); Mitglied des Organisationskomitees.

April: Nach dem Tod des Verbandsvorsitzenden übernimmt er kommissarisch den Vorsitz des Verbands der Kunstschaffenden der Präfektur Kumamoto.

Mai: Teilnahme an der Démocrate 1951–1957-Ausstellung; Wanderausstellung durch die Präfekturalen Kunstmuseen von Miyazaki, Wakayama und Saitama.

2000

平成12

Januar: Teilnahme an der 1. N·A·U-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

April: Übernahme des Vorsitzes des Verbands der Kunstschaffenden der Präfektur Kumamoto.

August: Vierzehntägige Reise nach Zürich, Colmar und Berlin in Begleitung von Emiko.

2001

平成13

Januar: Teilnahme an der 2. N·A·U-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

Mai: Einzelausstellung in der Hajime Hirogane Galerie, Minami-Aoyama, Tokyo.

Juli–September: Auslandsaufenthalt zur Erkundung zeitgenössischer Kunstströmungen in New York, Chicago, Milwaukee, London, Berlin, Wien und Madrid.

2002

平成14

Januar: Teilnahme an der 3. N·A·U-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

Februar: Eingeladene Teilnahme an der Ausstellung «Kraft Kyushu» (Museum für zeitgenössische Kunst Kumamoto).

März: Emeritierung als Professor an der Kumamoto Gakuen Universität; Verleihung des Titels Emeritusprofessor.

April: Bestellung zum Gastprofessor an der Kumamoto Gakuen Universität.

September: Einzelausstellung in der GALERIE AKUM, Wien. Professor Vogel und seine Gattin besuchen die Ausstellung und zeigen sich hoch erfreut.

2003

平成15

Januar: Teilnahme an der 4. N·A·U-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

März: Schaffung von zwei Lithographien in Wien, anschließend Reise nach Berlin und Paris.

September: Radierungsarbeiten in Wien.

2004

平成16

Januar: Teilnahme an der 5. N·A·U-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

März: Aufenthalt in New York zur Beobachtung der Veränderungen in der zeitgenössischen Kunst nach dem 11. September; anschließend gemeinsame Reise mit Kodama Masami nach Princeton und Boston.

Oktober: Eingeladene Teilnahme an der Ausstellung «Wiedergeburt des Malers – Ebihara Kinosuke» als ehemaliger Schüler des Ebihara-Instituts (Museum für zeitgenössische Kunst Kumamoto).

2005

平成17

Januar: Teilnahme an der 6. N·A·U-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

Oktober: Veröffentlichung des Werkverzeichnisses «HARUGUCHI – Leben, Zerfall, Wiedergeburt».

November: Ausstellung «Leben, Zerfall, Wiedergeburt – Spuren des Haruguchi Mitsuyoshi» in der Zweigstelle des Präfekturalen Kunstmuseums Kumamoto.

Dezember: Teilnahme an der Ausstellung Japanische Malerei (Gyeongnam-Kunstmuseum, Changwon, Südkorea). 2006:

Januar: Teilnahme an der 7. N·A·U-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

Februar: Einzelausstellung. Kunstgalerie des Hanshin-Kaufhauses Kumamoto.

Teilnahme an der Asien-Kunstausstellung Singapur.

Eingeladene Teilnahme an der Ausstellung «ARS KUMAMOTO – Kraft Kumamoto» (Museum für zeitgenössische Kunst Kumamoto).

Verleihung des 41. Kulturgesprächspreises der Präfektur Kumamoto.

2007

平成19

Januar: Teilnahme an der 8. NAU-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

Reise nach Berlin, Wien und Barcelona. In Berlin Aufenthalt im Hause von Dietrich Heuieis.

September: Teilnahme an der NAU-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

Eingeladene Teilnahme an der Ausstellung «ARS KUMAMOTO – Kraft Kumamoto» (Museum für zeitgenössische Kunst Kumamoto).

2008

平成20

Januar: Teilnahme an der 9. NAU-Empfehlungskünstlerausstellung Kumamoto (Präfekturales Kunstmuseum Kumamoto).

Januar: Einzelausstellung in der Galerie-Kaffeestube Rokka.

Teilnahme an der NAU-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

2009

平成21

Januar: Eingeladene Teilnahme an der Ausstellung «Das stille Ringen des Malens» (Präfekturales Kunstmuseum Kumamoto, Haupthaus).

Zwanzigtägige Reise nach Berlin, Leipzig, Wien und Bratislava. In Berlin Aufenthalt im Hause von Dietrich Heuieis.

Aufnahme in das von Gerhard Habarta herausgegebene «Lexikon der Fantastischen Künstler».

Teilnahme an der NAU-Empfehlungskünstlerausstellung Kumamoto (Präfekturales Kunstmuseum Kumamoto).

Teilnahme an der NAU-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

2010

平成22

Juni: Teilnahme an der Ausstellung des japanischen Komitees der Asien-Kunstausstellung.

Eingeladene Teilnahme an der 1. Biennale der Phantastischen Malerei (Libellule) «EXCLAMATION».

Anlässlich des Eröffnungsbesuchs im ersten Ausstellungsort (Chaumont, Frankreich) Kunstreise gemeinsam mit Emiko nach Paris, Chaumont, Zürich, Colmar, Rom, Neapel, Capri, Frankfurt, Köln und Heidelberg.

2011

平成23

März: Das Werk «Große Hand» wird in die Sammlung des Phantasten Museums Wien aufgenommen und in der Dauerausstellung gezeigt.

April–November: Eingeladene Teilnahme an der Ausstellung phantastischer Malerei «L'ANGE EXQUIS» auf Burg Riegersburg in Südösterreich.

Mai–Juli: Aufenthalt und Werkschaffung im Atelier seines seit der Studienzeit befreundeten Hanno Karlhuber; Emiko begleitet ihn.

September: Teilnahme an der Asien-Kunstausstellung im Hangaram Art Museum, Seoul, Südkorea.

Dezember: Ausstellung «Haruguchi Mitsuyoshi – Gedankeneingeweide» in der Daibodo-Galerie, Kumamoto.

2012

平成24

Januar: Teilnahme an der Ausstellung des japanischen Komitees der Asien-Kunstausstellung (Asiatisches Kunstmuseum Fukuoka).

März: Plötzlicher Tod des geliebten Enkels Haruguchi Mamoru (einziger Sohn der ältesten Tochter Miga) im Alter von siebzehn Jahren. Dieser Verlust trifft ihn mit überwältigender Wucht; er wird veranlasst, über Leben und Tod neu nachzudenken, und gerät in einen Zustand, in dem das Schaffen zeitweise unmöglich erscheint.

September: Reise nach Wien in Begleitung von Motojima Yutaka, einem ehemaligen Schüler aus seiner Zeit als Lehrer an der Amakusa-Oberschule.

November: Sturz und Fall zu Hause; Einlieferung per Krankenwagen in das Nationalspital. Diagnose: Kompressionsfraktur des Brustwirbels. Entlassung im Dezember.

2013

平成25

Januar: Sonderausstellung von 14 Werken bei der NAU-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

Mai: Niederlegung des seit dreizehn Jahren bekleideten Amts des Vorsitzenden des Verbands der Kunstschaffenden der Präfektur Kumamoto.

September: Reise nach Wien in Begleitung von Motojima Yutaka. Gemeinsam mit Hanno Karlhuber Besichtigung der Sammlung phantastischer Malerei auf Burg Riegersburg; anschließend achtstündige Autobahnfahrt zur Ausstellung «Art Imaginaire» (Internationale Ausstellung phantastischer Kunst) in Neustadt an der Weinstraße.

2014

平成26

Januar: Teilnahme an der NAU-Ausstellung (Städtisches Kunstmuseum Tokyo).

Mai: Teilnahme an der Ausstellung des japanischen Komitees der Asien-Kunstausstellung (Asiatisches Kunstmuseum Fukuoka).

2015

平成27

Mai: Einzelausstellung «Gedankeneingeweide» im Kunstmuseum Fukuoka.

September–Oktober: Dreiwöchiger Aufenthalt in Wien. Besuch des Kunsthistorischen Museums, des Naturhistorischen Museums, der Albertina und des ESSL Museums. Gemeinsam mit dem Kommilitonen Hanno Karlhuber Besuch bei Peter Klieč in der Wiener Umgebung. Besichtigung der Fundstätte der Venus von Willendorf. Besuch der Museen in Graz.

2016

平成28

Februar: Teilnahme an der NAU-Ausstellung (Nationales Neues Kunstmuseum Tokyo).

14. April, 1:25 Uhr: Hauptbeben der Stärke 7,3 erschüttert Kumamoto. Im Atelier stürzt die große Staffelei um, der Computer fällt herab, Bücher und Schriften werden verstreut.

31. Mai: Einlieferung von Emiko in das Nationalspital. 1. Juni: Operation; Entlassung am 6. Juni.

2017

平成29

30. Januar: Tief erschüttert durch den Tod von Kimura Shigenobu, dem größten Wohltäter seines Lebens.

September: Präsentation von Werken in der Saibiten-Ausstellung (OB-Ausstellung der Saiseikō-Ehemaligen), Zweigstelle des Präfekturalen Kunstmuseums.

Dezember: Lehrer Hamada Chiaki vollendet sein 100. Lebensjahr.

2018

平成30

Februar: Teilnahme an der NAU-Ausstellung (Nationales Neues Kunstmuseum Tokyo).

Juli: Eingeladene Teilnahme an der Ausstellung «Künstler, die in Wien studierten» (Kunstraum der Universität Tsukuba).

15. August: Flug mit Finnair über Helsinki nach Wien. Empfang durch Hanno; ein Willkommensfest zum 50. Jahrestag des Akademiestudiums wird in einem Heurigen in der Wiener Umgebung abgehalten.

25. August: Gemeinsame eintägige Busreise mit Hanno nach Prag. In Prag konnte auch Muchas großes Gemäldewerk «Das Slawische Epos» in seiner Gesamtheit besichtigt werden.

2019

平成31

Februar: Teilnahme an der NAU-Ausstellung (Nationales Neues Kunstmuseum Tokyo).

April: Eröffnung eines Kurses für westliche Malerei mit zwei Kursen – Einführungskurs im Zeichnen und Kurs für Mischtechnik/klassische Techniken – im Nachbarschaftszentrum Tsuboi, Chuo-ku.

Juni: Ausstellung «Haruguchi Mitsuyoshi – Zeichnungen der Jugend» in der Galerie-Kaffeestube Arc, Kamiori-Straße, Chuo-ku; 98 Zeichnungen aus den Zwanziger- und Dreißigerjahren werden präsentiert.

2020

令和2

März: Einreichung von «Liebe – Digital» in die NAU-Ausstellung (Nationales Neues Kunstmuseum Tokyo).

Aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie werden zahlreiche Ausstellungen abgesagt oder verschoben.